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Politik

Am Samtag

Vor ein paar Tagen gab es in Dublin, Irland, wieder eine Massenschlägerei zwischen radikalen Republikanern und der irischen Polizei. Seit zwanzig Jahren herrschte relative Ruhe auf den Staßen der Irischen Metropole, doch plötzlich brach Gewalt aus.
Was war passiert?
Die protestantischen Loyalisten hatten für diesen Tag einen Marsch gepant, der an die Verbindung von Nordiren mit den Briten erinnern sollte. Dieser Marsch sollte nicht in Belfast oder Derry stattfinden, sondern in Dublin, der Hauptstadt der freien Republik Irland. Der Marsch war genehmigt und sollte ohne viel Aufsehen schnell und unaufgeregt durch Dublin führen.
Doch bevor er überhaupt beginnen konnte begannen etwa 300 radikale, gewalttätige Republikaner, die aus dem ganzen Land, vor allem aber Nordirland nach Dublin gekommen waren, in den Hauptstaßen Dublins zu randalieren, unschuldige Passanten anzugreifen und sich mit der Polizei eine blutige Straßenschlacht zu liefern in deren verlauf einige Polizisten und Steinewerfer verletzt wurden. Höhepunkt der ganzen Aktion waren einige Attacken auf die Loyalisten, deren Marsch nur sehr kurz und auf einer geänderten Route abgehalten werden konnte.
Warum das Ganze?
In den großen Irischen und Britischen Zeitungen war am Tag danach vor allem zu lesen, wie genau alles von statten ging und warum die Polizei solche Mühe hatte die aufgebrachten Gewalttäter zu stoppen. Denn die Motive der Steinewerfer sind längst bekannt. Die alten Wunden Irlands, bedingt durch den jahrhundertelangen Englischen Imperialismus und das Apartheit- Ähnliche, Englische Regime in Irland sind auch heute noch nicht verheilt. Die alten Armeen haben längst die Waffen gestreckt, doch gibt es auch heute noch Menschen, die keinen Frieden mit dem einstigen Feind schließen können und wollen.
2.3.06 04:12





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